Matt Groening

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Inhaltsverzeichnis

Frühe Jahre

Im richtigen Leben

In den frühen 1980er-Jahren arbeitete Matt Groening als Musikjournalist, wobei er vor allem Kritiken über Reggae-Alben publizierte. Er war Geschäftspartner von C. C. Smith, dem Mitgründer des Magazins Beat.

Groening ist Mitglied der amerikanischen Rockband Rock Bottom Remainders, die sich aus bekannten Schriftstellern und Comiczeichnern rekrutiert. Zu der Band gehören unter anderem Dave Barry, Scott Turow und Stephen King.

Bevor Groening für das Fernsehen arbeitete, schuf er die Comicreihe Life in Hell (Leben in der Hölle), die bis heute in rund 250 Zeitungen abgedruckt wird. Daraus entstanden folgende Comicbücher:

Life In Hell
  • 1986 - Love is Hell
  • 1986 - Work is Hell
  • 1987 - School is Hell
  • 1988 - Box Full of Hell
  • 1988 - Childhood is Hell
  • 1989 - Greetings from Hell
  • 1989 - Akbar and Jeff's Guide to Life
  • 1990 - The Big Book of Hell
  • 1991 - With Love From Hell
  • 1991 - How to Go to Hell
  • 1992 - The Road to Hell
  • 1994 - Binky's Guide to Love
  • 1997- The Huge Book of Hell


Die Simpsons

Die Simpsons

Hierdurch wurde James L. Brooks auf ihn aufmerksam. Er bot Groening 1985 an, etwas für die Tracey Ullman Show zu zeichnen. Schon im Gebäude, während er auf das Vorstellungsgespräch wartete, erfuhr Groening dass er etwas Neues und Außergewöhnliches hätte vorbereiten sollen. So zeichnete er in 15 Minuten die Figuren zur Serie. Hierbei soll ihm die Idee gekommen sein, dass Homer in einem Atomkraftwerk arbeitet. Zunächst wurden ab 1988 in der Tracy Ullman Show 30-60 Sekunden lange Kurzfilme der Simpsons ausgestrahlt. Diese stießen auf so große Resonanz, dass 20th Century Fox und die Filmgesellschaft Gracie Films die Produktion und Ausstrahlung einer 30-minütigen Sendung in Auftrag gaben. Am 17. Dezember 1989 lief die erste Folge der Serie beim US-amerikanischen TV-Sender Fox.[1] Groenings bekanntestes Werk neben den Simpsons ist die Comicserie Futurama.

Groening ist der Sohn einer Norwegerin und eines Vaters deutscher Abstammung. Für die Vornamen der Familie Simpson verwendete er die seiner eigenen Familie (eigenen Angaben zufolge fühlte er sich an diesem Tag nicht sehr kreativ):

  • Lisa Groening - Lisa Simpson (eine seiner Schwestern)
  • Margaret Groening - Marge Simpson (seine Mutter)
  • Homer Groening - Homer Simpson (sein Vater)
  • Maggie Groening - Maggie Simpson (eine seiner Schwestern)
  • Abe Groening - Abe Simpson (sein Großvater)

Seinen eigenen Namen wollte er nicht verwenden, deswegen entschied er sich für Bart. Dieser Name ist ein Anagramm von Brat, amerikanisch für Gör, Balg. Vom Charakter her ist Bart an Groenings Neffen angelehnt. Mit den Simpsons hat Matt zahlreiche Preise gewonnen, u. a. den Emmy.

Von den Simpsons gibt es außerdem zwei auch sehr erfolgreiche Comic-Reihen; die normalen Simpsons-Comics und die Bart-Simpson-Comicreihe.

Matt Groening hat mit den Simpsons eine der erfolgreichsten Zeichentrickserien geschaffen. Mit über vierhundert produzierten Episoden in mehr als 18 Jahren ist die Serie außerdem die am längsten laufende Zeichentrickserie überhaupt. In einer Episode der Simpsons stellte er sich selbst als Schöpfer von Futurama dar, der die Fans nicht nur mit Autogrammen, sondern auch mit Zeichnungen, Haarsträhnen und glückbringendem Zupfen seines Bartes belohnt.

Der Kopf des Erfinders

Futurama

Mit Futurama arbeitete Groening dann seine langjährige persönliche Leidenschaft für Science-Fiction auf und persiflierte sie zugleich auf witzige und ironische Art. Die Idee zur Serie stammt nach eigener Aussage vom Song "Robot Blues" der "Incredible String Band." Die erste Folge wurde vom amerikanischen Fernsehsender Fox Network am 28. März 1999 ausgestrahlt. Insgesamt wurden bisher 72 Episoden in 5 Staffeln gesendet. Am 28. Juli 2007 wurde von Matt Groening und David X. Cohen auf der "San Diego Comic Con" die offizielle Rückkehr von Futurama bekanntgeben. Dabei wurde ein erster kurzer Trailer von Bender's Big Score, des ersten von vier Filmen, gezeigt.


Filmographie

Die Simpsons - Der Film (2007)

Persönliche Werkzeuge